In Westsachsen tauchen immer mehr Hakenkreuze im öffentlichen Raum auf, und kaum jemand nimmt Anstoß daran. Die Journalistin Manuela Müller lebt dort und schaut genau hin: auf Jugendliche, für die rechtsextreme Symbole, Gesten und Moden zu einem Lebensgefühl geworden sind. Oft geht es dabei um Provokation und um Zugehörigkeit, und Eltern und Schulen sind damit häufig überfordert. In ihrem Buch erzählt sie, wie es so weit kommen konnte, warum die Empörung ausbleibt und was jetzt zu tun ist. An diesem Abend liest sie daraus und kommt mit uns ins Gespräch: über Rechtsextremismus unter Jugendlichen und die Frage, was wir dagegen tun können.
Das Buch ist im Tropen Verlag erschienen. An unserem Büchertisch können Sie es an diesem Abend kaufen und von der Autorin signieren lassen.
Eine Veranstaltung der Reihe „Was bedeutet (uns) Demokratie?“

© Maximilian Gödecke Photography
Manuela Müller arbeitet seit vielen Jahren als Reporterin bei der Freien Presse in Chemnitz und wurde für ihre Reportagen mehrfach mit dem Deutschen Reporter:innenpreis ausgezeichnet.

Manuela Müller: Die Jugend malt wieder Hakenkreuze. Von der Radikalisierung einer Generation. Tropen Verlag, ISBN 9783608502985
»Kein distanziertes Sachbuch, sondern ein aufwühlender, persönlicher Weckruf. Den man mit dem dringenden Gefühl aus der Hand legt, dass hier gehandelt werden muss, bevor es zu spät ist.« Katrin Schumacher, mdr Kultur, 7. September 2026
»Die beeindruckende Lektüre zeigt, mit welchen Mitteln Rechtspopulisten bei jungen Menschen erfolgreich sind, wie Rechtsradikalität in manchen Regionen zur Normalität geworden ist und wie Jugendliche in die rechte Szene abdriften.« Ostdeutschland.info, 24. August 2026
»Manuela Müllers Buch ist eindringlich, weil darin präzise und schonungslos erzählt wird, dass das, was viele für ein Randphänomen halten, längst zur Normalität geworden ist – auch in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft. Das ist mutig und unbequem zugleich.« Tom Fugmann, mdr, 2. August 2026
»Wer verstehen will, wie Radikalisierung beginnt und wie sie wirkt, sollte diese spannenden Reportagen aus West-Sachsen unbedingt lesen.« Claudia Fuchs, Deutschlandfunk, 20. Juli 2026
»Anschaulich und erkundend« Marc Reichwein, Die Welt, 10. Juli 2026
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