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16 SEP
Mittwoch, 19:00 Warum die Demokratie schützen? Vortrag und Diskussion mit Stephan J. Kramer, Präsident des Amtes für Verfassungsschutz Thüringen Land:DE Ort:Freiberg Veranstaltungsort:Krüger-Hörsaal · Schloßplatzquartier

Unsere Demokratie lebt vom Austausch – doch dieser wird rauer, lauter und oft unversöhnlicher. Zwischen Desinformation, Polarisierung und wachsendem Misstrauen geraten gemeinsame gesellschaftliche Grundlagen unter Druck.

Was hält unsere Gesellschaft noch zusammen? Wie können wir unterschiedliche Meinungen aushalten, ohne dass der gesellschaftliche Zusammenhalt verloren geht? Was macht unsere Demokratie aus – und warum ist sie schützenswert? Und welche Verantwortung trägt jede und jeder Einzelne für ein respektvolles Miteinander?

Darüber sprechen wir mit Stephan J. Kramer.

Kramer, Jahrgang 1968, ist seit 2015 Präsident des Amtes für Verfassungsschutz des Freistaates Thüringen. Zuvor war er von 1999 bis 2014 Geschäftsführer und später Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Der Abend bietet neben dem Gespräch mit Stephan J. Kramer ausreichend Raum für Fragen, unterschiedliche Perspektiven und die Diskussion mit dem Publikum.

Kontrovers vor Ort
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Kontrovers vor Ort“ und findet in Kooperation mit der Volkshochschule Mittelsachsen, der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der TU Bergakademie Freiberg statt.

Mittwoch, 16. September 2026
Beginn: 19 Uhr 
Krüger-Hörsaal · Schloßplatzquartier
Prüferstraße 4 · Freiberg

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Was bedeutet (uns) Demokratie?“

Eintritt frei

 

25 NOV
Mittwoch, 18:00 Rote Linien Wie das Bundesverfassungsgericht die Demokratie schützt Land:DE Ort:Freiberg Veranstaltungsort:Universitätsbibliothek Freiberg

Was passiert eigentlich hinter den Türen des Bundesverfassungsgerichts? Wie wird entschieden, wenn grundlegende gesellschaftliche und politische Fragen aufeinandertreffen? Und wo verlaufen die roten Linien, die das Grundgesetz unserer Demokratie setzt?

Susanne Baer gehörte zwölf Jahre lang dem Bundesverfassungsgericht an. Von 2011 bis 2023 war sie Richterin im Ersten Senat und an zahlreichen bedeutenden Entscheidungen beteiligt. Heute lehrt sie wieder Öffentliches Recht und Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin.

© Petra Rickert

In ihrem Buch „Rote Linien“ gibt sie einen persönlichen Einblick in eine Institution, deren Entscheidungen unser Zusammenleben prägen – und deren Arbeitsweise dennoch nur wenige wirklich kennen. Wie wird sichergestellt, dass unterschiedliche Positionen gehört werden? Wie wird gestritten? Wie finden acht Richterinnen und Richter auch bei großen Kontroversen zu gemeinsamen Entscheidungen? Und welche Rolle spielt das Bundesverfassungsgericht für den Schutz unserer Demokratie?

Darüber spricht Susanne Baer mit Robert Frau, Professor für Öffentliches Recht an der TU Bergakademie Freiberg. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, was eine wehrhafte Demokratie ausmacht und warum unabhängige Institutionen und das Grundgesetz für sie unverzichtbar sind.

Moderiert wird der Abend von Bastian Wierzioch, Diplomjournalist, Politikwissenschaftler und Reporter bei MDR Kultur. Eröffnet wird die Veranstaltung von Dr. Julia Meyer, Direktorin der Universitätsbibliothek Freiberg.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Was bedeutet (uns) Demokratie?“

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